Nachhaltige Ernährung – Ein Projekt von Sentience Politics

Als Gesellschaft wurde uns in den letzten Jahrzehnten eine Art zu essen angewöhnt, welche die Klimaerwärmung vorantreibt, den Welthunger und die Wasserknappheit verschärft, keine ausreichende Versorgungssicherheit gewährleistet, ungesund ist und den Verfassungsgrundsatz der Tierwürde verletzt. Das ethisch-politische Problem besteht dabei hauptsächlich im hohen Konsum tierlicher Nahrungsmittel. Deshalb besteht auch die rationale Lösung massgeblich in der Förderung der pflanzlichen Ernährung.

Genau dafür setzt Sentience Politics sich politisch ein!

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Ressourceneffizienz und Klimawandel

Die Nutztierhaltung führt zu vielen Umweltproblemen. In der Schweiz ist die Ernährung mit einem 30%-Anteil der Hauptfaktor aller Umweltbelastungen. Die Nutztierhaltung ist insbesondere eine Hauptursache des Klimawandels. Das UNO-Umweltprogramm UNEP hält eine Reduktion der THG-Emissionen um mindestens 50% bis 2050 für notwendig, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten wir uns als Gesellschaft vermehrt pflanzlich ernähren. Dies nicht zuletzt auch angesichts der sonst drohenden ökonomischen Kosten.

Ressourceneffizienz und Weltarmut

Die Tierindustrie führt durch ihren enormen Ressourcenverschleiss zu vielen sozioökonomischen Problemen. Sie untergräbt dadurch unsere Fairness gegenüber den Bewohnern der ärmsten Länder und verschärft insbesondere den Welthunger. Aufgrund ihrer Effizienz bietet die pflanzliche Ernährung eine rationale Lösung für das Problem und sollte deshalb gefördert werden. Dies liegt auch angesichts des erwarteten globalen Bevölkerungswachstums nahe.

Futtermittelimporte und Versorgungssicherheit

Auch bezüglich Versorgungssicherheit werden in der Schweiz aktuell zu viele tierliche Nahrungsmittel konsumiert. Die schweizerische Nutztierindustrie ist stark von Kraftfuttermittelimporten abhängig, was in der bisherigen Berechnung des “Selbstversorgungsgrades” unterschlagen wird. Aufgrund ihrer Ressourceneffizienz erhöht eine überwiegend pflanzliche Ernährung die Ernährungssouveränität.

Pflanzliche Ernährung und Gesundheit

In der Schweiz werden aus medizinischer Sicht gegenwärtig zu viele Tierprodukte konsumiert, was zu vielen gesundheitlichen Problemen und hohen Kosten führt. Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung ist gesund und verringert das Risiko für diverse Erkrankungen. Sie sollte deshalb als kostengünstige Krankheitsprävention gefördert werden.

Tierrechte

Ob biologisch oder konventionell, die Verwertung von “Nutztieren” tangiert den gesetzlich garantierten Schutz der Tierwürde. Sie führt zu vielen zuchtbedingten Krankheiten und insbesondere zu viel Leid bei Haltung, Transport und Tötung. Indem wir die pflanzliche Ernährung fördern, berücksichtigen wir die Interessen der nicht-menschlichen Tiere, die aktuell in grosser Zahl geschädigt werden. Alleine in der Schweiz werden jeden Tag 150’000 Tiere getötet.

Nachhaltige Ernährung 2020 – Massnahmen

Die pflanzliche Ernährung soll gefördert werden, indem der Stellenwert der pflanzlichen Küche institutionell und gesellschaftlich erhöht wird. Dieser strukturelle Ansatz ist liberal und bewegt die Gesellschaft zielführend zu einer nachhaltigeren Ernährung: Durch eine Verbesserung des pflanzlichen Ernährungsangebots ernähren wir uns deutlich öfter nachhaltig, ohne dass unsere Entscheidungsfreiheit eingeschränkt ist und ohne dass wir Einbussen bei Genuss und Bequemlichkeit in Kauf nehmen müssten. In diesem Sinne schlagen wir die folgenden Massnahmen vor…